2008 wurde die “Stopp-Offroader-Initiative” in Rekordzeit lanciert. Heute, zwei Jahre später, streitet das Parlament über die SUV-Fahrzeuge und PS-starke Sportwagen, welche, wenn es nach den Initianten geht, künftig auf Schweizer Strassen verboten werden sollen. Ein TV-Sender recherchierte in der Sache und informierte gestern Abend im Schweizer Fernsehen bezüglich der eventuell betroffenen Offroader (SUV) und Sportwagen.

Gemäss der gestrigen Sendung soll es vor allem den SUVs an den Kragen gehen. So dürften zum Beispiel der VW Toureg, der 3,2 Liter Land-Rover (Freelander), sowie der Kia Sorento (6 Zylinder Version mit 3,3 Liter Motor) von den Schweizer Strassen verbannt werden. Einige Allrad-Fahrzeuge, wie z.Bsp. der Fiat Sedici oder der Nissan Qasqai dürften verschont bleiben.

Starke Sportwagen ebenfalls betroffen

Nicht nur Offroader-Autos soll es an den Kragen gehen, es sind auch starke Sportwagen im Visier der Initianten. Bei einem CO2-Ausstoss von über 250 Gramm pro Kilometer, einem Leergewicht von 2,2 Tonnen oder einer gefährlichen Frontpartie, soll künftig ein Fahrverbot ausgesprochen werden. Gerade bei den Sportwagen gibt es einige Modelle mit einem den Grenzwert übersteigenden CO2-Ausstoss.

150’000 Unterschriften

In sehr kurzer Zeit hatten rund 150’000 Personen die Initiative unterzeichnet. Auch das Autohaus Schiess kann die Anliegen der Initianten nachvollziehen, versteht aber auch die Gegenseite. In einigen Tagen werden wir hierzu Stellung nehmen, bzw. an dieser Stelle die Meinung der Autohaus Schiess AG veröffentlichen.

Weiterführende Links: